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Dieser
Wettkampf war vom Bund Deutscher Radfahrer zur Bundessichtung
aufgewertet worden,und somit waren in den einzelnen Klassen
hochkarätige und die zugleich stärksten Fahrer aus
Deutschland am Start. Bereits am Samstag standen die Technikteile auf
dem Programm,bestehend aus 2 superschweren Trialsektionen, einem
Slalomparcour mit Wiesen und Waldabschnitten und einer großen
Sprungschanze. Das Lutz ein Allroundtalent ist konnte er im Trial
eindrucksvoll vor einer großen Zuschauerkulisse beweisen.
Aufgrund der Sichtung waren die Techniksektionen übervoll mit
schwersten Hindernissen gespickt. Hier ging es über
Felsblöcke, hochgesetzte Eisenbahnschwellen, sowie sehr steil am
Hang bergab und auch wieder hinauf. Als Einziger von den 60 Startern
schafte Lutz Staake beide Sektionen fehlerfrei mit der Idealpunktzahl
von 14 Punkten und erhielt anerkennend großen Applaus von den
Mitstreitern. Zusätzlich wurden seine Läufe von einigen
Trainern der anderen Vereine mit Videokammeras als Übungsmaterial
aufgezeichnet. Auch Tom Heckmann, Enrico Horn und Julius Selig fuhren
im Trial auf die vorderen Plätze. Im Slalomlauf erzielte Tom
Heckmann Platz 5, Lutz Staake Platz 6, Enrico Horn Platz 16 und Julius
Seelig wurde 34.
Am
Sonntag durfte sich Lutz Staake als Führender nach der Technik die
Startposition zum anschließenden Massenstart aussuchen.
Pünktlich um 10:30 schickt der Starter die 60 Fahrer ins 4 Runden
lange Rennen. Hier konnte er sich nach gewonnenem Start an 3. Position
einordnen. Nachdem das Führungstrio schon einen kleinen Vorsprung
herausgefahren hatte, brach der führende Fahrer nach der sehr
schnellen Anfangsrunde förmlich ein und Lutz Staake mußte
fortan, aufgrund einer sehr passiven Fahrweise eines Fahreres aus
BadenWürtemberg, die Führungsarbeit alleine leisten. Selbst
als er Tempo herausnahm, war der um ein Jahr älter Mitstreiter
nicht gewillt sich in der Führung abzuwechseln. So konnte sich
noch ein 3 Fahrer heranarbeiten und nach etlichen Behinderungen durch
überrundete Fahrer konnte Lutz Staake als 3. das Cross-Country
Rennen beenden, was ihm letztendlich den 2. Gesamtplatz unter den Augen
des Bundestrainers einbrachte. Lutz Staake erklärte
anschließend das Böhringer Rennen zu seinem Lieblings-Rennen
bei seinem 7 Start stand er zum 7. mal auf dem Podium. Enrico Horn
wurde in der Gesamtwertung 40. Tom Heckmann kam auf Platz 41 und Julius
Seelig wurde 43.
Finn
Laurenz Klinger (Team Berner) legte schon im Trial der U9 mit 7 Punkten
den Grundstein zum späteren Erfolg. Hoch motiviert durch den
Erfolg seines Vorbildes Lutz Staake versprach er den Betreuern "Das
kann ich auch". Im Cross-Country Rennen ging er mit 15sec.
Zeitrückstand (resultierend aus den Trialfehlern) auf den
Führenden an den Start und legte auch gleich los wie die
Feuerwehr. Schon am Ende der Startgerade wurde der vor ihm
Startende eingeholt, und mit großem Kampfgeist und der Anfeuerung
der über 500 Zuschauern holte der jüngste Dorf-Erbacher
Mountainbiker Fahrer um Fahrer ein und gewann mit 20 sec. Vorsprung
überlegen den ersten Lauf zum Schwaben-Cup 2007.
Katrin Stöhr wurde in der U13 16. und Malte Stöhr fuhr bei der Jugend auf Platz 34.
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