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Das
Votec Racing Team wurde nach dem Sieg beim 24h-Rennen in München als
Favorit gehandelt, sodass das Viererteam mit Daniel Eiermann, Mirko
Volk, Marco Keller und Ralph Berner unter einem gewissen Erfolgsdruck
stand. In 24h Stunden kann viel passieren, das war allen Fahrern
bewusst! Um 13 Uhr wurde das Rennen gestartet und das Votec Racing
Team ging zusammen mit 193 weiteren 4er-Teams auf die Startrunde. In
der ersten Runde konnte sich Ralph Berner schon etwas von seinen
Konkurrenten absetzen und stellte mit einer Rundenzeit von 13:58
Minuten gleich den Rundenrekord für dieses Rennen auf. Das Votec Racing
Team wählte vorerst die 2 Runden Strategie: d.h. jeder Fahrer fährt 2
Runden und danach wird gewechselt. Ralph Berner übergab das Staffelband
an Mirko Volk, der den Vorsprung verteidigen sollte. Leider wurde aber
durch einen Stau auf einer Brücke des Hüttenwerks die Führung wieder
zunichte gemacht. Im weiteren Verlauf gab es an dieser Stelle immer
wieder kurze Wartezeiten. Wenige Runden später konnte das Votec Racing
Team erneut seine Führung ausbauen und so löste sich die Spannung und
der Erfolgsdruck ließ etwas nach. Die Rundenzeiten lagen konstant
zwischen 14:30 und 15 Minuten. Kurz bevor es dunkel wurde,
schaffte das Votec Racing Team die Überrundung des Konkurrenz Teams von
Univega. Das Führungsquartett hatte sich mit dem Rundengewinn ein gutes
Polster für die Nacht gesichert. Um 22 Uhr musste das Team die Taktik
ändern, aus der 2 Runden Strategie wurde die "beimirgehtnichtsmehr"
Strategie. Stellenweise fuhren durch Magen- und Kreislaufprobleme nur
zwei Fahrer im Wechsel, damit sich die beiden anderen länger erholen
konnten. Trotz der kleinen Ausfälle konnte das Votec Racing Team den
Rundenvorsprung auf das Univega Team durch die Nacht halten. In den
frühen Morgenstunden begann es zu regnen, was die Fahrer und das
Material auf eine weitere Probe stellte. Das Votec Racing Support
Team mit Physiotherapeut, Mechaniker und Verpflegerinnen hatte rund um
die Uhr alle Hände voll zu tun. Ab 6 Uhr stellte sich langsam wieder
die innere Uhr auf die körperliche Belastung ein und die Rundenzeiten
wurden wieder besser. Nun war der Zeitpunkt gekommen, sich noch mal von
den Verfolgern zu lösen, um weitere Zeit gut zu machen. Der Regen wurde
immer schlimmer und stellenweise weichte die Strecke auf und das
Rennende wurde von allen Teilnehmern herbeigesehnt. Kurz nach 13 Uhr
passierte Mirko Volk als Schlussfahrer das Ziel und wurde von seinen
Teamkollegen jubelnd empfangen. Das Votec Racing Team siegte in der 4er
Wertung und schaffte mit 92 Runden die längste Strecke aller
teilnehmenden Teams. Sogar die Bestleistung des Vorjahressiegers wurde
überboten.
Votec Racing Team, 4er Team Männer, Startnummer 4181
92 Runden a´ 7,7 km 708,4 km Fahrzeit 24:03:10 Std. 28 Runden Ralph Berner 22 Runden Marco Keller 21 Runden Mirko Volk 21 Runden Daniel Eiermann
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